VNV Nation Judgement

VNV NATION – Judgement

„Judgement“ von VNV Nation hat Potential. Das lässt sich zumindest vermuten nach zwei (!) ausgespielten und fünf angespielten Stücken. Wie das Album in Gänze klingt, muss an dieser Stelle ein Geheimnis bleiben, denn vorab gab es nur besagte sieben Tracks zu hören.

Los geht’s (zumindest auf der Promotion-Version) mit einem echten VNV-Knaller. „The Farthest Star“ hat das Zeug zur nächsten Hymne des irisch-englischen Duos. Das deuteten bereits die jüngsten Live-Shows an: Diesem Beat, dieser hymnischen Melodie und diesem eingängigen Refrain konnte sich einfach kaum jemand entziehen. Aber es geht auch härter, wie der zweite vollständige Song beweist. Bei „Nemesis“ zeigt sich die alte Industrial-Schule, durch die Mastermind Harris gegangen ist. Die Beats knallen, der Gesang ist aggressiv. Da gibt es dann kaum noch Zweifel: Der Tag des Jüngsten Gericht will einfach nicht schnell genug kommen…

VNV Nation setzen auf „Judgement“ ihre erprobten Mittel ein, ohne dass die neue Scheibe wie eine Kopie eines ihrer Vorgänger klingt. Freunde alternativ-elektronischer Klänge sollten diesen Plattenkauf nicht bereuen.

Anmerkung: Die Rezension basiert auf der gekürzten Promo-Version des Albums.

Künstlerwebseite
Label: Anachron / Soulfood
VÖ: 05.04.07

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Autor: Stefan Bast

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